21.00 Uhr. Im Kloster ist das die Zeit, wo der Tageskreis sich schließt. Die Gebetszeit heißt „Komplet“ (sprich: Kompl-eh-t). Was braucht es, um den Tag zu „komplettieren“. Ein Tagesrückblick hilft. Wahrnehmen: Wie war der Tag? Wie geht es mir jetzt? Was möchte ich loslassen, abgeben? Was möchte ich morgen anders machen?
Das “Tagewerk”, -dieser so ganz unmodern gewordene Begriff in einer globalen Welt, die niemals schläft, – es ist jetzt für mich und für heute getan. In der Nacht kommt alles zur Ruhe und ich darf den Tag mit allen Freuden, Erwartungen und Sorgen “abgeben”. Mich fallen lassen, auftanken. Unsere Handys stecken ja auch in der Steckdose und laden auf. Die können morgen früh wieder anfangen zu piepsen.
Für die Nachtruhe fand ich noch ein tolles Bild auf gratefulness.org: „wir bereiten uns auf sie vor, als wäre sie ein weites Meer, in dem wir alle Arten wunderbarer Dinge finden könnten. Das Vertrauen öffnet unser Herz für den Segen der Ruhe und die Aussicht auf hilfreiche Träume.“

Wer nachlesen will:
www.gratefulness.org Meeting the angel of the hour

21_Uhr Dunkel

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