Um 12.00 Uhr läuten in allen Klöstern rund um die Welt die Glocken zum Mittagsgebet. Fünf Minuten lang läutet es, dann beginnt die gemeinsame Besinnung. Diese Gebetszeit heißt „Sext“ (sechste Stunde). Die Sonne steht im Zenith. Seit dem Morgenlob (06.00 Uhr) sind sechs Stunden Zeit vergangen. Zeit einmal inne zu halten und eine kleine Mittagspause einzulegen. Es ist ein „urmenschliches Bedürfnis“ um die Mittagszeit herum auch zu ruhen. Um danach voller Tatendrang weiter zu machen. Die Mittagszeit ruft wie mit Trompeten dazu auf, seine Ideen und Kreativität in die Welt zu bringen für die restlichen Arbeitsstunden.
In vielen Klöstern wird zur Mittagszeit auch das „Angelus“-Gebet gesprochen, das sich besonders der weiblichen Seite in der Religion annimmt. Mehrmals wird das Ave-Maria wiederholt.
Und 12.00 Uhr ist auch die Zeit, um Frieden zu beten. Ich finde es sehr schön, beim Mittagsläuten daran zu denken, wie ich mit so vielen Leuten verbunden bin, die genau dann auch inne halten.

Mehr Informationen zu den Stund engebeten auf www.gratefulness.org – Meet the angel of the hour.

Mittag 12 Uhr

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