Zwischen 18 bis 21.00 Uhr – Im Kloster ist das die Zeit, wo die Geschäftigkeit des Tages langsam zur Ruhe kommt. Im Alltag ist es für viele eher die Zeit, im Stau zu stehen oder nach endlosen Meetings mit der Abarbeitung von Emails anzufangen. Trotzdem ist ab 18.00 Uhr ein guter Punkt zu sehen, wo ich am Ende des Tages jetzt eigentlich stehe. Was ist gelungen, was muss noch warten? Wo ist meine Energie? Wie viel will ich mir noch zumuten? Was gibt jetzt Kraft und hilft, das Tagewerk abzurunden?

Ab 19.00 Uhr Rekreation. Das ist alles, was nährt, was erfreut, was entspannt. Leider sind bewährte “Rekreationen” der Neuzeit wenig dazu angetan, diese Funktion zu erfüllen. Geschwätz, Medienkonsum in Massen (statt in Maßen, man beachte die Rechtsschreibung), der Feierabend “Sundowner”, zu spätes Essen, nochmal Emails bearbeiten und immer wieder Facebook checken…. Das fördert höchstens “digitale Demenz” (Manfred Spitzer).
Wie wärs mit einem schönen Telefonat, noch etwas Kleines selbst zu kochen, mit einem guten Buch, einem Gespräch oder gemütlichem Schweigen mit dem/der Liebsten?

20-Uhr Stimmung

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